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Lasertherapie – Rubin-Laser (Tattoo Star Effects)

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Lasertherapie – Rubin-Laser (Tattoo Star Effects)

Rubin-Laser (Tattoo Star Effects)

Wie funktioniert die Behandlung mit dem Rubin Laser?

Der Rubinlaser arbeitet  mit einer Wellenlänge von 694 nm im gütegeschalteten Q-Switch-Modus. Die hochenergetischen Laserpulse dieser Geräte sind nur einige Nanosekunden (40 ns) lang.

Sie werden selektiv in den Pigmentpartikeln absorbiert, ohne das umgebende Gewebe thermisch zu schädigen. Durch die Laserbestrahlung werden die Pigmentpartikel zertrümmert und die Fragmente schließlich durch Phagozytose (‚Freßzellen‘ des Körpers) resorbiert und anschließend abtransportiert.

Gutartige Altersflecken, z.B. im Gesicht und an den Handrücken, aber auch an anderen Körperstellen, können narbenlos entfernt werden. Pigmentierte aktinische Keratosen im Gesichtsbereich können reduziert werden.

Tätowierungen mit einem definierten Farbmuster sind das Gebiet des Rubin Lasers. Gegenüber anderen Verfahren zeichnet sich diese Behandlungsmethode durch das sehr geringe Risiko der Narbenbildung aus.

Welche Hautveränderungen können behandelt werden?

  • Tätowierungen

  • Sonnenflecken

  • Altersflecken

Worauf muss man achten?

Bei der Laserung von Pigmentflecken (Altersflecken) oder pigmentierten Praekanzerosen kann es zu einer schwärzlichen Verfärbung der Haut im gelaserten Areal kommen. Tätowierungen können vorher mit einer Lokalanästhesiecreme betäubt werden. Nach der Laserung sollte gekühlt werden und zu Hause eine Post Laser Salbe aufgetragen werden. Meist entsteht eine leichte Krustenbildung. Der Kontakt mit Wasser sollte in den ersten Tagen vermieden bzw. reduziert werden. Auf einen ausreichenden Lichtschutz ist zu achten. Die Entfernung von Tätowierungen – abhängig von der Dicke des Pigments in der Tiefe – bedarf meist mehrerer Sitzungen.

Nanosekunden-Laser

Eine Nanosekunde ist eine millardstel Sekunde bzw. 10-9 Sekunde oder eine 0,000000001 Sekunde. In dieser Zeit legt das Licht 30 cm zurück, verglichen mit den 300.000 km, die das Licht in einer Sekunde zurücklegt.

Dieser extrem kurze Impuls bedeutet, dass nur das Pigment (der Farbstoff) geschädigt wird, aber nicht das umliegende Gewebe erhitzt wird. Hieraus erklärt sich logischerweise, dass ein falscher Laser oder ein IPL-System mit Impulsen z.B. im Millisekundenbereich (tausendstel Sekunde bzw. 0,0001 Sekunde, der Impuls ist bis zu einer Millionen mal länger) arbeitet, Pigment und Umgebung massiv aufheizen kann, damit Verbrennungsreaktionen oder Narben bedingen kann.

Beim Vorgang des Tätowierens wird ein Farbstoff in die Haut eingebracht. Das sind zum Teil einfache Tuschen, aber heutzutage auch oft Farben, deren Verträglichkeit nicht immer ausreichend geprüft ist.

Die Farbstoffpartikel gelangen dabei unter die oberste Hautschicht (Epidermis) in eine Tiefe von etwas 0,5 bis 2 mm.
In der Heilungsphase versucht das körpereigene Abwehrsystem den Fremdkörper zu beseitigen.
Da die Farbteilchen jedoch aufgrund ihrer Größe nicht direkt vom Körper abgebaut werden können, werden diese durch eine Bindegewebshülle vom umliegenden Gewebe isoliert. Reste werden vom Lymphsystem abtransportiert. Diese Reste sind lebenslang im Lymphsystem/Lymphknoten nachweisbar.

Durch Unfälle kann es zu Einsprengungen von Schmutzpartikeln in die Haut kommen (sog. ‚Schmutztätowierungen).

Der Laserstrahl dringt in die Haut ein und die Farb- oder Schmutz-Teilchen bzw. das Melanin nehmen Lichtenergie spezifisch auf.
Durch die mechanische Wirkung extrem kurzer Lichtimpulse (Q-Switch-Modus) werden die eingekapselten Farbteilchen bzw. das Melanin schlagartig aus den Bindegewebskapseln fragmentiert (‚pulverisiert‘).

Anschließend werden die zertrümmerten Teilchen über das Lymphsystem ‚abtransportiert‘. Dieser Prozess erfordert Zeit und daher sind Folgebehandlungen erst nach einigen Wochen sinnvoll.

Die bestrahlte Hautpartie erscheint unmittelbar nach der Behandlung für 10-20 min weißlich, danach wird sich für ca. 1-2 Wochen leichter Schorf bilden. Zur Entfernung der Tätowierung oder des Permanent Make-ups werden üblicherweise einige Sitzungen in mehrwöchigen Abstand benötigt.

Da die Lichtenergie besser von dunklen Farbstoffen aufgenommen wird, werden hellere Farbstoffteilchen weniger gut angesprochen.

Fraktionierter Rubin-Laser
Liegen beim Patienten großflächige Areale von Hyperpigmentierungen z.B. im Gesicht vor, so kann man auf den fraktionierten Modus wechseln. Der Vorteil liegt in der schnelleren Abheilung und der Schonung des umgebenden Gewebes.

The TattooStar is intended for use for cutting, vaporization and ablation of soft tissue and the removal of tattoos and benign pigment lesion.

Some examples of pigment lesions are:

– Lentigines (Altersflecken)
– Café-au-lait blotches (Cafe-au-lait-/Milchkaffee-Flecken)
– Ephalides (Epheliden, Sommersprossen)
– Benign Naevi such as Naevus of Ota, Naevus of Ito, Congenital Naevi, Beckers Naevi, Blue Nevus, Naevus Spillus and Mongolian Spot (verschiedene Arten von Naevis/Muttermalen)