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Dermatologie – Dermatoskopie

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Dermatologie – Dermatoskopie

Dermatoskopie

Die auflichtmikroskopische Untersuchung der Haut und der Hautanhangsgebilde ist aus der modernen Dermatologie nicht mehr wegzudenken.

Durch eine Benetzung mit einer Flüssigkeit (z.B. Desinfektionsspray) werden die äußeren Hautschichten durchsichtig gemacht, so dass der Hautarzt mit dem Dermatoskop in 10-facher Vergrößerung quasi in die Haut hineinschauen kann. So werden erheblich mehr Feinstrukturen der Pigmentveränderungen sichtbar und die Diagnose sicherer und somit unnötige Operationen möglicherweise vermieden.

Mit der Dermatoskopie kann nicht nur sicherer zwischen normalen Muttermalen, atypischen Muttermalen oder beginnenden Melanomen differenziert werden, es werden auch typische Gefäßveränderungen der Basalzellkarzinome erkennbar oder ebenso lassen sich die genaue Ausdehnung oder der Verlauf eines Nagelpilzes dokumentieren.

Wir arbeiten seit Jahren an jedem Arbeitsplatz mit dem modernsten Dermatoskop des deutschen Herstellers und internationalen Marktführers Heine, das eine außergewöhnliche Helligkeit mit tageslichtähnlicher homogener 6-LED Vollausleuchtung verbindet.

Studien haben ergeben, dass die Dermatoskopie die Trefferquote bei der Begutachtung von pigmentierten und nicht pigmentierten Hautveränderungen wesentlich erhöht und präzisiert.
Aus diesem Grund wurde die Dermatoskopie auch als integraler Bestandteil der Hautkrebsvorsorgediagnostik in den aktuellen Leitlinien verankert.

Der Einsatz des Dermatoskops ist hautfachärztlicher Standard und der Hautarzt ist verpflichtet, dem Patienten diese Untersuchung bei der Hautkrebsvorsorge anzubieten.

Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung handelt sich bei der Dermatoskopie um eine Zusatzleistung, da das gesetzliche Vorsorgeprogramm diese Untersuchung ausdrücklich nicht umfasst.